Nachdem die Unittests alle abgeschlossen wurden - und Christian immer noch keine rechte Lust verspürt das Backlighting in Form von ca. 100 LEDs auf der links Seite des MIPs fertigzustellen - wird das erste SIOC basierte Module an einen provisorisch bereitgestellten Testcomputer gehängt.



Bei der Hintergrundbeleuchtung des Gear Levers haben wir es uns dahingehend etwas komplizierter gemacht, als unter bestimmten Flight Conditions der "Down"-Pfeil hellrot leuchtet.

Zu diesem Zweck wurden sechs superhelle rote LEDs beschafft, die in Reihe mit 12 Volt betrieben und über ein Relais geschaltet werden. In diesem Zusammenhang soll dann die normale Hintergrundbeleuchtung des Pfeils ausgeschaltet werden.

Schaltungstechnisch ist das recht einfach. Der Bau hat sich aber trotzdem ziemlich lange hingezogen, weil Christian beim Einbau der roten LEDs nicht glauben konnte, dass die Eingangsspannung stimmt. Die LEDs leuchten so hell, dass man daraus auch eine Taschenlampe bauen könnte. Dem Piloten, der das später übersieht - dem wir wohl nicht mehr zu helfen sein... ;-)

Ein Problem ist sicher die Abtrennung von Backlighting und rotem Warnlicht. Mit Tonpapier wurde der Bereich zumindest grobflächig isoliert, aber ganz kann man durch das Paneldesign nicht verhindern, dass sich Licht von einem Bereich in den anderen mogelt.

Hier wäre sicher noch Feinarbeit angesagt. Allerdings wollen wir die Kirche auch im Dorf lassen. Der rote Downpfeil leuchtet ja nur in Extremsituationen und dann hat man wahrscheinlich nicht die Ruhe sich über die Farbübergriffe aufzuregen. Im Zuge eines überarbeiteten Gear Lever Panels werden wir das Thema dennoch aufgreifen.











Das Foto lügt etwas. Was wie ein Gelbmix aussieht ist in Wirklichkeit knallrot.

Zugegebenerweise ist das Einlöten und Verdrahten von mehr als 100 LEDs zumindest für das Overhead Panel definitiv keine Lösung, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Ausleuchtung ist hell und gleichmäßig, vor allem, wenn man die LEDs etwas weiter vom Panel entfernt.

Außerdem das rechte Glareshield komplett verdrahtet und steht nun bereit zum Testen.

Das Backlighting der linken Seite ist motivationstechnisch im Augenblick kaum zu bewältigen (nochmal 100 LEDs), deshalb wenden wir uns nun erstmal dem Landing Gear Panel zu.











Einen kleinen Rückschlag haben wir die letzten Tage ausgleichen müssen. Das Backlighting war ursprünlich mit 5V LEDs mit integrierten Vorwiderstand geplant und für das Auto Brake Panel bereits umgesetzt worden.

Leider sind diese LEDs seit einigen Wochen bei unserem bevorzugten Elektronikversender nicht lieferbar und bei anderen kostet eine LED schlappe 0,49 EUR. Eine(!).

Nunmehr werden fünf normale Kingbright LEDs in Reihe an einer 12 V Stromquelle betrieben, was ca. 2,4 Volt pro LED bedeutet. Die maximale Spannung dieser LEDs beträgt 2,5 Volt, was so viel heißt, dass die Stromquelle bei voller Ausleuchtung innerhalb einer Toleranz von maximal 12,5 Volt aufhalten darf.

Die LEDs sind klar - im Vergleich zu den diffusen LEDs von vorher. Das bewirkt einen geringeren Abstrahlwinkel, der in schattigen Bereichen schon mal Probleme machen kann.

Aber im Endeffekt ist nun alles sehr viel heller, so dass man den Dimmer wohl kaum voll aufdrehen muss um ausreichende Hintergrundbeleuchtung zu erzeugen.



Viel heller, d.h. im Regelbetrieb nicht zu 100 % aufgedreht. Die Zwischenräume zwischen Panel und MIP werden natürlich noch geschwärzt.

Das Flood Light besteht aus vier in Reihe geschalteten 1 Watt High Power LEDs und wird mit einer 12V Stromquelle betrieben. Der dazugehörige Dimmer hängt mit im Glare Shield, obwohl der Poti ja später im Pedestal verbaut wird.

Damit man die Leuchten flexibel justieren kann, haben wir eine Konstruktion aus Aluminiumprofilen gewählt, die sich sowohl schwenken, als auch nach links und rechts verschieben lässt.



Baustrategisch soll der Simulator soll soweit wie möglich aus einzelnen Units bestehen. Also Einheiten, die separat ausgebaut und getestet werden können.

Es wäre ja wirklich ärgerlich, wenn man wegen einer defekten LED entweder den halben Simulator zerlegen oder mit dem Lötkolben irgendwo in den Innereien rumwühlen müsste.

Außerdem eigenen sich eigenständige Module hervorragend für "Unit-Tests", bei denen lediglich ein einzelnes Bauteil (ggf. am Lötplatz mit separaten Netzteilen) auf Funktionsfähigkeit geprüft werden kann.

Erstes Modul ist das Auto Break Panel, das heute fertig geworden ist und testweise in das MIP eingebaut wurde.











Die Hintergrundbeleuchtung erfolgt über eine 5 Volt Stromquelle, die mit einem Dimmer geregelt werden kann, und vielen vielen gelben LEDs. Die LEDs haben der Einfachheit halber einen integrierten Vorwiderstand, was die Verdrahtung ungemein vereinfacht.

Als Halterung dient eine normale Punktrasterplatine. Die Aussparungen erledigt eine normale Laubsäge mit Metallsägeblatt. Der Rest ist eigentlich nur noch Fleißarbeit...



Es wird wieder ein wenig mit Lötzinn gespielt. Und wieder einmal kommen Christians mangelnde Elektronikkenntnisse ins Spiel. Diese haben bislang zwei High Power LEDs und einen 150 Ohm Widerstand das Leben gekostet.

Mit der Konstantstromquelle (KSQ) wurden bei vollem Dimmer-Potiausschlag fast 40 V am Ausgang gemessen. Scheinbar versucht die KSQ die Dimmerregelung zu kompensieren. Im Ergebnis entsteht ca. 12 Watt Verlustleistung für den armen Widerstand, der dann schnell beginnt fröhliche Rauchsignale zu senden.

Inzwischen ist das Problem gelöst.

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Eine weitere Erkenntnis lautet: Billiges Werkzeug taugt nichts. Das wiederum führte zum spontanten Ableben von zwei Kühlkörpern, die im Duell mit dem Gewindebohrer siegreich waren. Blutige Hände des Betreibers der Bohrmaschine inklusive.

Niemand hat gesagt, dass das einfach wird... ;-)



Verteiler für FCU Stromversorgung und Glare Backlighting



Zwei Dimmer für MIP Flood Lighting und MIP Backlight



Hier ist die Konstantstromquelle (KSQ) noch im Bild zu sehen. Ab morgen ist sie wieder weg...



Die beiden Potis hängen da nur zum Testen. Sie werden später im Pedestal (irgendwie) in den FS Cockpit Panels verbaut.

Der Bau des Simulators geht es langsam weiter. Inzwischen sind alle vorhandenen Teile verkabelt und es könnte langsam mit der SIOC Programmierung losgehen.

Außerdem ist das Overhead Panel in England bestellt.







Der Aufbau hat fast so lange gedauert, wie die Fehlerbehebung. Aber jetzt funktioniert sie und das gibt schon mal ein echt gutes Gefühl... ;-)

Mit frischer Motivation geht es weiter mit den Platinen aus Spanien. Hier gibt es leider ein Problem, dass die USB Expansion Card offensichtlich einen Wackelkontakt hat. Mist. Mal sehen, was der spanische Support dazu sagt.









Die FCU und die beiden EFIS erhalten die noch fehlenden Teile und insgesamt 130 LEDs für die Hintergrundbeleuchtung.

Beim Bau mit anschließendem Unit-Test traten allerdings Fehler auf, die sich nach stundenlanger Suche als Kurzschlüsse auf der Platine erwiesen. Diese entstanden offenbar schon beim Ätzen. Dummerweise lag der die Verbindung zweier Leiterbahnen direkt unter einem Stecker, so dass - mit reichlich Mut - die teure Platine erst einmal auseinandergerupft werden musste.

Echt ätzend.





Rot: Fehler in der Platine, Grün: Behobenes Problem



Irgendwo geht die Erde verloren. Suchen hilft nichts, also wird sie sich an einer anderen Stelle geklaut.

Erste Gehversuche mit dem Zusammenlöten einer kompletten Platine aus Einzelteilen. Mit dieser Karte kann man abhängig von Simulatorzuständen bis zu sieben 200 V Stromkreise schalten. Zum Beispiel das Licht im Cockpit ausmachen, wenn die Stromversorgung ausfällt...









Die Flight Control Unit aus England ist da! Partly assembled. Na gut, da gibt es auf jeden Fall ordentlich was zu tun...





Inzwischen läuft eine deutlich bessere Version der JeeHell Software und auch die Bildschirmausgaben haben endlich die richtige Schriftart.

Dafür beginnt jetzt der Wahnsinn mit SIOC. Das Protokoll soll dafür sorgen, dass an der Hardware weitere Lämpchen angehen, wenn im Flugsimulator Schalter gedrückt werden.

Das Protokoll ist deutlich schwieriger zu installieren, aber auch deutlich schneller und flexibler...







Endlich ist mal wieder Zeit für's Hobby!

Heute steht das Thema Kabelwirrwarr 2.0 auf dem Programm. Nachdem die einzelnen Leitungen jetzt schon wuchern und bislang überhaupt nur die Hälfte verlegt ist, wird es Zeit, dem ganzen etwas Einhalt zu gebieten.

Idee: Man baut zwischen Schalter und Platine eine Art Patchplatine. Wenn man die Konfiguration ändern möchte - z. B. einen Schalter über eine andere Platine laufen lassen will, so muss man lediglich die Patchplatine verändern.

Das ganze ist allerdings doch etwas mehr Arbeit als gedacht (und funktioniert auch nicht - siehe morgen...)





Etwas reduzierter Kabelwirrwarr



Patchplatine





Das gebraucht gekaufte Universalnetzteil mit 150 Watt bei 5 V

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