Oh nein - alles verkehrt!

Tja, manchmal kann man die Handbücher noch so genau lesen - wenn man die Inhalte wieder vergisst hat man am Ende jede Menge zu tun.

Was war passiert? Die LEDs der Korrys hängen ausnahmslos an Opencockpits USB Output Karten. Das hat den entscheidenen Vorteil, dass sie sehr einfach zu dimmen sind.

Allerdings funktionieren diese Karten im Vergleich mit den Master Cards vom Spannungsfluss genau andersherum! Bei den Master Cards hat man ein gemeinsames Minus und bei den Output Karten ein gemeinsames Plus.

Das wäre ja nicht so schlimm, ist aber LEDs durch die der Strom nur in einer Richtung fließen kann, eben fatal.

Also - Zähne zusammenbeißen und alle LEDs der Korrys herauslöten und um 180 Grad gedreht wieder einlöten...was für eine Fieselarbeit...



Stromversorgung Overhead

Damit sich überhaupt im Overhead etwas bewegt muss eine zentrale Stromversorgung eingerichtet werden. Platz hierfür findet sich über dem Fire Panel.

Und da gibt es eine bunte Mischung an Spannungen.

- 5 V DC für die Platinen
- 12 V DC für das Backlighting
- 12 V AC für die Leselampen

Auf der Platine wurden darüber hinaus noch die Relais für die Fire Switches untergebracht. Das sind jeweils acht rote LEDs, die auf diese Weise über einen einzigen Output angesteuert werden können.



Ständer für Overhead

Bislang war das Overheadpanel auf einer Arbeitsplatte gelegen. Die einzelnen Module wurden zur Bearbeitung herausgeschraubt.

Das wird für das Verbindungen von Platine zu Modul jetzt ziemlich mühsam, daher haben wir aus Restbauholz grob einen Ständer für das Overhead zusammengeschraubt.

So kommt man hervorragend an alle Stellen dran ohne sich das Kreuz zu verrenken.

Die Idee ist fairerweise nicht von uns, sondern von Ralf Anderseck, den wir vor einigen Monaten besucht haben. Sehr praktisch...





Hauptplatinen

Langsam wird es gefährlich immer nur zu Löten und nicht sicher zu sein, ob alles auch wirklich so funktioniert wie es soll.

Also geht es mit den Platinen von Opencockpits aus Spanien weiter. Diese werden - abweichend von den Modulen - fest im Rahmen des Overheads verschraubt, da dort die ganzen Kabel angeschraubt werden und es aus jetziger Sicht wenig Sinn macht, da irgendwas später herauszu nehmen - abgesehen von einem Tausch der gesamten Platine.

Unterschiedliche Höhen der Platinen sollen das Verlegen der Kabel erleichtern. Zu hoch werden darf die Sache allerdings auch nicht, damit später die Videoprojektion nicht beeinflusst wird.







Cabin Light Panel

Mit diesem Panel können wir später die Toilette reservieren, damit beim Austreten keine wertvolle Zeit verloren geht - natürlich ein Scherz, aber schön, dass wir dafür zumindest einen Schalter hätten... ;-)

Dieses Panel hat technisch zwar nicht die komplexen Funktionen, aber irgendwie hatte es die Sache doch in sich.

Untergebracht wurden neben den Panel eigenen Schaltern die beiden Dimmer für das CPT und F/O Reading Light. Außerdem musste eine einigermaßen taugliche Befestigung für das Kabinenlicht geschaffen werden.

Wieso das?

Na ja, es hätte alles prima passen können. Marcin hatte netterweise die Durchmesser der Leselichter auf meinen Wunsch hin größer gemacht, so dass die bei Ebay beobachteten Einbauleuchten perfekt reingepasst hätten. Leider war ein langes Gesicht angesagt, als der Verkäufer genau diese Teile nicht mehr liefern konnte. Nun haben wir andere genommen, die allerdings etwas zu klein sind.

Als Leuchtmittel war zunächst eine normale 35 Watt Halogenbirne vorgesehen. Diese brachte den Dimmer allerdings so stark zum "pfeifen", dass wir von dem Versuch Abstand genommen haben. Es ist leider trotz intensiver Recherche nicht zu klären gewesen, wie man das abstellt.

Zweiter Versuch war eine 4W PowerLED Lampe aus China. Die klappt schon besser, ist allerdings noch unbefriedigend zu dimmen. Das Problem wird also noch zu lösen sein.

Der Audio Switch ist zwar komplett verkabelt, wird aber möglicherweise in der Praxis keine Funktion haben, da das Overhead Standby Radio (3) keine eigene Funktionalität im Simulator bekommen wird - na ja, zumindest noch nicht. ;-)

Testweise wurde mal ein Knopf von Opencockpits aus Spanien eingebaut. Die Haptik ist sehr gut und das Schaltgeräusch wirklich nett. Allerdings ist der Knopf nicht hinterleuchtbar und die Achse ist nicht zentriert.

Wir haben noch Knöpfe von AST, diese sehen deutlich besser aus, müssen aber zunächst noch lackiert werden.







Beschriftungsgerät

Bei der Erstinstallation ist alles ganz logisch. Rot/schwarz ist das Backlighting und Grün/Gelb die Erdung der Verteilerkabel, etc. Aber irgendwann ist einfach Schluss mit Farbcodes und der damit einhergehenden Selbsterklärung.

Damit in einer späteren Ausbaustufe noch nachvollzogen werden kann, welches Kabel wohin gehört und welche Platine eigentlich genau was macht, wurde ein Beschriftungsgerät mit zwei verschiedenen Farbbändern angeschafft.

Gelbes Farbband bedeutet Backlighting, ein weißes bedeutet Steuerung.



Platinen im Overhead

Die Hauptplatinen werden so eingebaut, dass man sie in der Regeln nicht herausbauen muss, es aber kann, ohne an die Shellkonstruktion dran zu müssen.

Der Einbau erfolgt etwas vertieft, damit genügend Platz für die Sicherungshalter und das Backlighting bleibt.

Die Platzierung der einzelnen Platinen ist nicht unbedingt optimal, aber der dafür verfügbare Platz auch nicht. Und so bleibt zu hoffen, dass die Überlegungen zu den Kabelwegen nicht zu oberflächlich waren.





Circuit Braker Panel

Wie in früheren Artikeln beschrieben, gibt es jede Menge Platinen, die im Overhead Panel untergebracht werden müssen. Allerdings gibt es dabei jede Menge Restriktionen.

Zum einen sollte eine bestimmte Bauhöhe nicht überschritten werden. Es ist zwar zugegebenerweise etwas Theorie dabei, aber wir haben nicht vor mutwillig die komplette Überarbeitung des Overhead Panels in Kauf zu nehmen, nur weil später die Beamerprojektion durch die Aufbauten gestört wird.

Außerdem sollen alle Units einzeln entfernbar sein, was die Montage der Plantinen - deren Kabeln verschraubt sind - schon mal grundsätzlich verbietet.

Um nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, wurde zunächst das Ciruit Braker Panel mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen. Im nächsten Schritt, werden dahinter die Platinen am Overhead Frame befestigt.

Dadurch kommt man später hervorragend an die Bauteile ran und trotzdem muss man nicht das halbe Flugzeug zerlegen um einzelne Panels auszubauen.





Flightsimparts.eu

Nachdem die Suche nach geeigneten 7-Segment LEDs für das Overhead Panel genau dann schwierig wird, wenn man sich auf die Farbe "weiß" eingeschossen hat, wurde Google mal wieder intensiv befragt.

Und am Ende war es der reine Zufall, dass wir mit "Flightsimparts.eu" einen Anbieter in Belgien gefunden haben, der knapp die Hälfte von Opencockpits in Spanien kostet.

Die Teile wurden letzte Woche bestellt und waren wenige Tage später da.

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Die Unit ist nun fertig zusammengebaut und kann getestet werden.











ELEC und HYD Panel

Es geht weiter mit ELEC und HYD Panel. Etwas mehr Kabel, etwas mehr Platz aber keine wirklich neue Herausforderung.

Die kommt jetzt dann im nächsten Schritt mit dem Anschluss der ersten 7-Segment Displays bei denen - das darf vorweggenommen werden - Christian die Anleitung von Opencockpits ungefähr einhundert Mal gelesen hat und erst danach wirklich kapiert hat, wie und wieso diese Dinger in der Theorie funktionieren müssten...







Verkabelung

Die Verkabelung des ersten Moduls erfolgt relativ streng nach Plan, damit später bei der Programmierung bzw. der Fehlersuche nicht unnötig Zeit mit der Suche nach dem richtigen Kabel verschwendet wird.

Angesichts dieses relativ einfachen Panels dürfte eine entsprechende Dokumentation grundsätzlich eine gute Idee sein... ;-)







Tests

Das Ergebnis des ersten Tests ist ziemlich zufriedenstellend. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig und der Arbeitsaufwand hält sich wirklich in Grenzen. Das hätten wir beim MIP schon so machen sollen.





Um die leichte Abschattung auf der rechten Seite kümmern wir uns später.



Sonntag, 1. April 2012

Overhead Backlighting - Erster Test

Der erste Backlighting Test wird auf mit dem After Overhead Panel gemacht. Wir haben relativ lange darüber nachgedacht, wie man es am besten realisieren kann, dass

- die Unit immer noch ohne Probleme zu demontieren ist.
- die Ausleuchtung möglichst gleichmäßig ist.
- die Verkabelung der Korrys durch das Backlighting nicht behindert wird.

Die Lösung sieht erstmal so aus, dass das Backlighting vor der Verkabelung montiert werden muss, damit man sich später nicht in die Quere kommt.

Bei der Größe des Overhead Panels wäre es absurd zu versuchen das Backlighting mit einzel LEDs zu realisieren. Also wurde in einen 12 V LED Streifen investiert, der alle 5 cm gekürzt werden kann.

Als Trägerplattform und zur Kühlung kommen 10 x 2 mm Aluleisten zum Einsatz, die an die Backplate geschraubt werden.

Später wird auf die Träger noch die Unit-Platine aufgesetzt. Diese Platine (unbearbeitet im Bild) hat folgende Aufgaben. Sie

- enthält die Vorwiderstände für die LEDs.
- führt die Massen zusammen.
- stellt die Verbindung zur I/O Karte her (absteckbar!).
- verteilt den Strom für das Backlighting.

Vermutlich wird die Platine noch verkleinert, wenn das Layout feststeht.











Mittwoch, 28. März 2012

Nachdem die Overhead Rahmenstruktur nun fertig ist, kann es mit der Elektronik weitergehen. Eine Herausforderung wird sicher die ganzen Platinen irgendwo unterzubringen.



Diese Platinen werden alle noch im Overhead verbaut.

Overhead Rahmenkonstruktion fertig!

Die Rahmenkonstruktion des Overhead Panels ist fertig. Der Rahmen aus Aluminiumprofilen trägt sich selbst, so dass die Panelelemente einzeln von unten ausgebaut werden können, so dass man den Rahmen hoffentlich niemals aus der Shell entfernen muss.









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