Die Lieferung aus England ist eingetroffen. Beim Auspacken gab's dann doch eine kleine Überraschung, denn anscheinend ist es so selbstverständlich, dass niemand darauf hingewiesen hat - die ganzen Teile müssen erst zusammengbaut werden. Im Shop sah das schon ziemlich fertig aus.

Christian hat sich erstmal eine Lötstation gekauft...





Die ersten Teile sind jetzt am Rechner soweit konstruiert, dass der Baubeginn langsam in greifbare Nähe rückt zumal die ersten Teile Ende nächster Woche eintreffen dürften.

Es gibt im Internet inzwischen ziemlich viele Konstruktionszeichnungen, aber wenn man alle guten Ideen berücksichtigen will, muss es man es wohl doch selbst machen.



Main Instrument Panel



Pedestal

Es ist noch jede Menge einzustellen. Damit man vor lauter Panels nicht den Überblick verliert, wurden in der Bucht einige weitere Monitore angeschafft. Außerdem sind zwei gebrauchte Joysticks am Start, mit denen man zu mindest grob die Steuerungsfunktionen testen kann.





Nachdem freie Ports im Hausnetzwerk immer mehr zur Mangelware wurden und ein ständiges Umstöpseln ziemlich umständlich ist, wurde der alte 8 Port Switch durch einen neueren 16 Port Gigabit Switch ersetzt.

Der 8 Port Switch wiederum ersetzt einen älteren Router, der vermutlich später in der Garage ein neues Zuhause finden und surfen im Freien ermöglichen wird.





An dieser Stelle mal eine kurze Übersicht über die geplante Infrastruktur. Das Flight Sim Netzwerk ist über einen 8-Port Gigabit Switch am Hausnetzwerk angeschlossen und hat darüber u.a. Zugriff auf den Homeserver (Datensicherung) und das Internet (Wetter, etc.).

Drei kleinere Rechner sorgen für den Anschluss der Peripheriegeräte (z.B. Sidestick) und die Ansteuerung der MIP Monitore. Da sich ein A320 ohne Overhead-Panel nicht starten lässt und auch der Flight Management Computer zu den eher wichtigen Ausrüstungsgegenständen zählt, werden wohl noch zwei weitere Monitore beschafft werden müssen, bis alles über Hardware gesteuert wird.

Ein (später zu beschaffender) leistungsfähiger Rechner wird mit drei Grafikkarten ausgestattet, die wiederum die Beamer ansteuern. Auf dieser Maschine läuft dann auch der Flugsimulator. Bis zur Anschaffung ist er auf dem FO (First Officer) Rechner installiert, da dieser derzeit noch eine sehr untergeordnete Funktion hat.



Netzwerk-Infrastruktur (Phase 1- Entwicklung)



Netzwerk-Infrastruktur (Phase 2- Endausbaustufe)



Der vorläufige Aufbau, bis die Technik läuft.

Bevor der Raum ausgeräumt wird und Säge, Bohrer und Lacksprühgerät eingesetzt werden, müssen elementare Dinge der Simulation aufgebaut werden - die Computer. Geplant ist ein Setup von vier Computern:

- Landschaft
- PFD, ND CPT (Primary Flight Display, Navigation Display - Captain)
- PFD, ND FO (Primary Flight Display, Navigation Display - First Officer)
- ECAM (Electronic Centralised Aircraft Monitor) - Das Ding in der Mitte.

Während der Rechner für die Landschaft aktuell noch ziemlich uninteressant ist, sollen die Displays über eine spezielle Software auf drei Computer verteilt werden.

Die Displays werden einfach hinter die Platte des MIP gebaut - was gut ist, denn solange das Panel des Bildschirms in Ordnung ist, kann das Gehäuse auch gerne total verkratzt sein - man sieht es ja sowieso nicht.

Displays und Rechner waren Schnäpper aus der Bucht und das ein oder andere Ersatzteil und Kabel lag auch noch zuhause rum.

In den nächsten Tagen kommt noch mehr Hardware und dann kann zum ersten Mal konkret Software installiert werden.



Außerdem wurden in England die ersten Cockpit Bauteile bestellt. Aber auf Grund der Lieferzeiten ist da wohl vorerst nicht mit zu rechnen.

Der zur Verfügung stehende Raum ist ca. 3m x 5m groß. Eigentlich riesig, aber für ein Cockpit schon ziemlich grenzwertig.

Ursprünglich war der Plan, das Cockpit mit Blick in die Raumflucht zu platzieren. Damit hätte man sich für die Zukunft jedoch jede Möglichkeit für eine 160° Projektion der Außenwelt genommen. Außerdem wäre man nur schwer am Cockpit vorbeigekommen - z. B. zum Öffnen des Außenfensters.

Jetzt wird das Cockpit quer platziert, jedoch mit der Einschränkung, dass der Einstieg von hinten durch die Tür nicht möglich ist (es sei denn, wir nehmen noch einen Bohrhammer in die Hand und brechen die Wand zum Keller durch... - na ja, betrachten wir das als Perspektive ;-)




Eine der ersten Entscheidungen ist die Auswahl des Flugzeugtyps. Nach Abwägung verschiedener Umstände fällt die Wahl auf einen A320.

Zwar gibt es für die 737 jede Menge fertige Bauteile zu kaufen - deutlich mehr als für den A320, jedoch gibt es ein schlagendes Argument gegen Boeing. Und zwar das Steuerhorn. Um das realistisch zu bauen - d.h. die Steuerungen am linken und rechten Sitz bewegen sich synchron - ist eine aufwändige Unterkonstruktion erforderlich, was bei einer Deckenhöhe von 2,30 m ziemlich schwierig werden dürfte.

Der 320 hingegen fliegt "per wire" und kommt mit einem Joystick aus. Aber auch hier gibt es genügend Komplexitäten...

Wenn man schon weiß, dass die Erfüllung eines Lebenstraumes mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird, warum sollte man dann warten, bis man in Rente ist?

In den letzten Tagen hat die "oberste Flugaufsichtsbehörde" die Genehmigung für den Bau eines Flugsimulators erteilt. Der dafür erforderliche "Luftraum" wurde ebenfalls freigegeben.

Da wir es den Kinder nicht zumuten wollen auf den Hobbyraum zu verzichten, haben wir uns auf das Gästezimmer/Fitnessraum verständigt. Das Gästebett kommt dann in den Hobbyraum und für den Rest müssen wir uns noch etwas ausdenken.

Die Planung hat begonnen.

Bis man etwas konkretes sehen kann, wird es wohl noch einige Monate dauern.

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