Fehler beseitigt

Marcin hatte netterweise einige Ersatzteile mit zur Messe nach Lelystad gebracht und so konnten wir nun fast alle offenen Punkte im Overhead abarbeiten.

Im nächste Schritt werden wir die Spraydosen auspacken und die häßlichen Schlitze zwischen den Panels schließen, damit das Backlighting nicht dauernd durchscheint.

(Die Schlitze entstehen daduch, dass die unterste Plexiglasplatte transparent ist. Soweit wir wissen hat Marcin seine Bauweise mittlerweile umgestellt. Bei den neueren Elementen tritt das Problem nicht mehr auf, da deren unterste Schicht schwarz oder grau ist.)




Bestellung bei Opencockpits

Gestern ist eine umfangreiche Bestellung an Opencockpits rausgegangen. Damit ist dann hoffentlich alle erforderliche I/O-Elektronik im Haus, so dass wir mal wieder anfangen können etwas physikalisch am Simulator zu bauen und nicht nur vor dem Rechner herumzuhängen.

Order at Opencockpits

Yesterday we placed a most complete order at Opencockpits (Spain). Hopefully we cover all necessary I/O electronics so that we can physically start building the simulator again. By the time it's a bit boring to only hang around in front of the computer doing planning stuff.

Opencockpits Karten

Letzte Woche haben wir über den Marktplatz des FlightM Forums einige Opencockpits Karten gekauft. Vielen Dank, Burkhard für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung - jetzt klappt es mit Skype übrigens perfekt... ;-)

Damit reduziert sich die Bestellung bei Opencockpits um drei Mastercards, zwei Displaycards und eine USB Expansioncard.



Elektronik Gesamtplanung

Die Gesamtplanung für die Elektronik ist abgeschlossen. Im letzten Schritt wurden die Interfacekarten und Monitoranschlüsse, etc. den verschiedenen Rechner zugeordnet und bestimmt, wo ein Hub sitzt und an welcher Stelle im Cockpit die Interfacekarten platziert werden.

Grundsätzlich sind wir etwas weg von dem Gedanken, dass es einen starken Hauptrechner und wenige schwache Nebenrechner geben wird.

Hätte jeder Rechner nur zwei Bildschirmausgänge würde die Zahl der notwendigen Geräte weiter steigen. Alleine bei dem Aufwand für Windows Updates wird einem ja ganz schwindelig. Insofern wird es neben dem FSX-Core-Rechner wahrscheinlich auch einen weiteren starken Interface-Rechner geben an dem dann bis zu sechs Monitore hängen.

Die Rechner für DCDU, ISIS und für das Electronic Flight Bag (EFB) brauchen dann nicht mehr so stark zu sein.

Die Planung ist natürlich nur vorläufig.

+++ Update +++

Robert hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es zwar Grafikkarten mit sechs Ausgängen gibt, es jedoch nicht sicher ist, dass diese auch mit DP auf VGA Adaptern funktionieren.

Erste Recherchen haben ergeben, dass Grafikkarten die Signalbeschickung auf dem Display Port ändern, wenn z.B. HDMI, DVI oder andere Monitore angehängt werden. Es kann daher sein, dass diese Funktionalität von der Grafikkarte abhängt und möglicherweise nicht gegeben ist.

Audio- und Intercomsystem (2)

Die Planung des Audiosystems berücksichtigt die Trennung von ATC und Betriebsgeräuschen und erfüllt aktuell folgende Anforderungen:

Betriebsgeräusche

- 4+1 Audio, also vorne links/rechts und hinten links/rechts und einem Subwoofer
- Bodyshaker in den Sitzen
- Bodyshaker hinter dem Panel und im Overhead

ATC

- Headet und Stabmikrofon können beide senden
- Intercom zwischen Piloten (und ggf. Instruktor)
- Senden und Empfangen über den PC mit den entsprechenden Tasten am ACP bzw RMP
- Lautstärkeregelung
- Unterstützung der SEL Anzeige und des INT/RAD Buttons
- Cockpitlautsprecher
- Simulation eines Total Power Loss
- Simulation eines RMP oder ACP Failure mit Audio Switching
- Intercomsystem mit Crew, d. h. Leuten außerhalb des Simulators
- Passenger Announcement (PA) – Lautsprecher an der Cockpitrückwand

Ein Handset zur Kommunikation mit der Kabine wird es nicht geben. Diese Funktionen stehen nur über Headset bzw. Handmike/Loudspeaker zur Verfügung.

Wer an einer höher aufgelösten Grafik der Schaltung interessiert ist, kann sich über das Kontaktformular an uns wenden. Feedback ist selbstverständlich sehr willkommen.




Audio- und Intercomsystem

Vor einigen Wochen haben wir damit begonnen uns mit dem Audio- und Intercomsystem des Airbus A320 auseinanderzusetzen. Hierzu haben wir uns ziemlich intensiv bei Google nach Dokumentationen und Tutorials erkundigt und siehe da, das ist so einiges zu finden. Also – wir sind natürlich immer noch keine Fachleute – aber die grundlegende Funktionsweise des Audio Control Panels (ACP) und des Radio Management Panels (RMP) sind schon deutlich geworden.

Auf dieser Basis haben wir nach einem Intercomsystem gesucht und sind am anderen Ende der Welt fündig geworden. (Ehrlich gesagt, Christian hatte die Fa. Ruscool aus Neuseeland noch in seinen Favoriten – die Suche hat also nicht lange gedauert… ;-). John Russel war sehr hilfsbereit und hat alle gestellten Fragen sehr zügig beantwortet. Das System scheint uns wirklich sehr gut durchdacht zu sein, zumal es eines der wenigen Lösungen ist, die drei Radios unterstützen – und genau das suchen wir ja.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an unserem Freund Andy, der sich neulich Abend eine gute Stunde Zeit genommen hat uns die Feinheiten und Eigenheiten des A320 in Bezug auf Radio und Communication zu erklären. Da kann man Dokumentationen lesen so viel man will – am Ende helfen nur die Tipps aus der Praxis.

Es hat dann einige Tage gedauert bis die Funktionsweise der Ruscool Hardware mit dem Rest des Audiosystem verheiratet war, aber nun lassen sich verschiedenste Funktionalitäten darüber abbilden. Mehr dazu in Kürze.





Elektronikplanung Teil 2

Aktuell wird von folgender I/O-Hardware ausgegangen:

- 2 x USB Expansion Card
- 6 x Master Card
- 5 x USB Outputs Card
- 5 x Display Card
- 1 x USB Relais Card
- 1 x Servos Card
- 1 x Joystick Card
- 1 x LCD Card
- 1 x Key Card

Am Ende waren wir selbst etwas überrascht, was für Ausmaße die ganze Elektrokiste angenommen hat – wir haben spaßhalber mal grob nachgezählt:

- 333 Inputs
- 294 Dimmbare Outputs für Korrys, etc.
- 49 Outputs, z.B. für Relais
- 54 7-Segment LEDs
- 21 Potis für Dimmer, Regler und Positionskontrolle von Analoginstrumenten
- einen Haufen Relais und Dimmer…











Eröffnung A320 Simulator in Düsseldorf

Heute waren wir auf einem Event der besonderen Art eingeladen. Flightdecksystems hat im IHB Reisebüro in Düsseldorf einen Flugsimulator der Extraklasse eröffnet. Mit 180 Grad Projektion, Kabine mit Fensterblick und vielen weiteren besonderen Features.










Elektronikplanung

Im Oktober war die freie Zeit im Wesentlichen geprägt durch den Begriff „Elektroplanung“. Das Overhead ist ja bereits weitgehend verdrahtet und während dieser Arbeit haben wir gemerkt, wie leicht man bei der Verdrahtung den Überblick verliert. Natürlich gab es von allem Pläne, aber irgendwann weicht man dann doch davon ab und schon weiß man nicht mehr genau, welcher Output/Input belegt ist und welcher nicht.

Bei der Opencockpits I/O Hardware kommt dabei erschwerend hinzu, dass die Inputs immer in Gruppen von neun Schaltern über eine Masse zusammengefasst werden müssen. Das hört sich schon kompliziert an, ist in der Planung relativ aufwändig zu berücksichtigen und wird in der Verdrahtung richtig ätzend. Denn irgendwie hat der Konstrukteur die Teilbarkeit der Schalter durch neun nicht berücksichtigt… ;-)

Nun ja, das ist eben so. Also haben wir zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht. Dann wurde für alle Ein- und Ausgänge, Displays, Relais, Potis, etc. vernünftige Variablennamen vergeben. Das insbesondere deshalb, weil bei der späteren Programmierung in SIOC diese Variablennamen auch im Elektroplan zu finden sein sollen. Bei mehreren hundert Anschlüssen scheint uns das schlicht überlebenswichtig zu sein.

Nachdem nun auch weite Teile des Pedestals, des Glares und des MIP mit SIOC gesteuert werden sollen wurde die Planungsarbeit zu einer echten Herausforderung.




Air Berlin Technik, Düsseldorf

Auf Initiative von Christoph (www.dalpi.de) konnte Christian heute an einer der wenigen Führungen teilnehmen, die Air Berlin Technik in Düsseldorf anbietet.

Es war wirklich mal hochinteressant zu sehen, wie so ein Flieger gewartet wird und welche Faktoren es für Verschleiß etc. gibt.

Highlight des Tages war natürlich der Besuch im Cockpit frisch gecheckten eines A330. Jetzt wissen wir endlich wie groß die Circuit Brakers sind und wie sich ein latching Korry anfühlt, wenn man ihn drückt.

Chris, vielen Dank für die Idee und Initiative!



FSweekend 2012 in Lelystad

Der "biggest international flight simulation event" Anfang November ist jährlich ein Plichttermin für Christian, insbesondere, da wir nur gut zwei Stunden Fahrt von Lelystad entfernt wohnen.

Der Focus des diesjährigen Besuchs stand weniger in der Marktrecherche - da sind wir inzwischen relativ gut informiert - sondern im persönlichen Kennenlernen und Wiedersehen von alten Bekannten, insbesondere von Marcin und Tomasz.

Während wir Tomasz von FScockpit ja schon recht gut kannten, war Marcin von Skalarki zum ersten Mal in Lelystad vertreten und so war es wirklich nett, ihn und seine Frau nach über ein Jahr Zusammenarbeit persönlich kennenzulernen.







Familie Marcin Kapera von Skalarki (UK)



Tomasz Majdan von FScockpit (PL)

Planungsbeginn Version 2





Die Planungsphase für die zweite Version des A320 Home Cockpits hat begonnen. Was soll nun am neuen Simulator konkret anders werden?

Modell

Während wir in der ersten Version mit dem „normalen“ A320 angefangen haben, wollen wir nun den etwas moderneren „Facelift“ des A320 bauen. Dieser hat neben etwas anderen Monitoren für CPT und F/O auch noch weitere Feinheiten, die uns im Detail einige Kopfschmerzen bereiten werden.

Zu nennen ist hier beispielsweise das ISIS in Verbindung mit einem analogen (also tatsächlich mechanischem) DDRMI. Mal abgesehen davon, dass sich im Center MIP ein großer Monitor von selbst erübrigt und man mit mehreren kleinen Displays arbeiten muss, stellt die Mechanik des Einstellknopfes am ISIS und die Mechanik des DDRMI selbst eine ziemliche Herausforderung dar. Auch die DCDU – für die es zumindest nach unserem Kenntnisstand für den FSX heute noch kein passendes Add-On gibt soll prinzipiell vorhanden sein. Ein weiteres Problem wird die Beschaffung und Inbetriebnahme geeigneter Monitore für das Center MIP sein. Nach ersten Recherchen gibt es solche Monitore jedenfalls nicht von der Stange.

Alleine diese Feinheiten werden uns einige Weile beschäftigen, so dass die Fertigstellung wohl kaum kurzfristig zu realisieren sein wird.

Elektrik

Technisch gesehen werden wir die Komplexität durch den verstärkten Einsatz von SIOC vereinfachen und erhöhen können. Vereinfachen deshalb, weil wir weitgehend auf proprietäre (im Sinne von nicht programmierbare) Treiber verzichten werden. Ausnahme bleiben verschiedene Geräte von Skalarki, die jedoch regelmäßige Treiberupdates erhalten und für die sich Marcin auch nicht zu schade ist Anregungen von Dritten anzunehmen.

Erhöhen wird sich die Komplexität, weil wir viele Verhaltensweisen der Flugzeugelektronik in SIOC nachbauen wollen. Beispielsweise das kurze Aufleuchten des FAULT-Lights, beim Einschalten von Treibstoffpumpen oder – und das hat sich nach den ersten Überlegungen als ein echter Hammer herausgestellt – das RMP und ACP.

Werkstoffe und Konstruktion

Der technische Aufbau des Simulators soll nun soweit möglich mit Metall, Plexiglas und Holz erfolgen. In dieser Reihenfolge. Mit Hilfe der 3D CAD Daten soll durchaus das ein oder andere Metallteil so konstruiert werden, dass man es biegen lassen kann und trotzdem noch alles zusammenpasst. Hier gibt es noch einen wirklich großen Haufen an Fragen.

Eines ist jedoch klar. Alles, was man sehen und anfassen kann, soll eine möglichst gute Qualität erhalten. D.h. wir werden in diesem Fall zuweilen auf externe Anbieter zurückgreifen müssen.

Andererseits streben wir an, den Simulator möglichst filigran zu bauen. D.h. aus möglichst vielen Einzelteilen, deren Maße und Formen sich möglichst nah am Original orientieren, was neben der Konstruktion auch einen ziemlichen Rechercheaufwand erzeugen dürfte.

Anbieter

Nachdem wir in den letzten Monaten die meisten Anbieter von Home Cockpit Produkten persönlich kennenlernen durften, werden wir weiterhin mit Marcin und Tomasz zusammenarbeiten.

In letzter Instanz haben wir uns aber entschieden stärker auf Skalarki zu setzen, da dieser inzwischen viele Panels weiterentwickelt hat und – ein profaner Grund – sie in der gleichen Farbe wie den Rest des Sims liefern kann. Tomasz hingegen baut exzellente Mechaniken zu einem Preis, der weit unterhalb von Opencockpits und Co. liegt. Und so werden Bauteile wie Flaps-Lever, Parking Brakes und Speed-Brakes voraussichtlich aus Polen kommen.

Opencockpits wird natürlich weiterhin der zentrale Partner für die I/O Technik bleiben. So wie es aktuell aussieht werden wir mit vier Master Cards voraussichtlich nicht auskommen und die nächsten Bestellungen in Spanien stehen schon bevor.


Jetzt, nachdem der Arbeitsraum wieder aufgeräumt und bereit für das nächste Projekt ist, merken wir schon wie viel Arbeit bereits in die erste Version geflossen ist. Bei diesem Hobby – und speziell in unserem Fall – ist aber der Weg das Ziel. Zeit spielt eine untergeordnete Rolle und so gehen wir von einem Projekt aus, bei dem erst in einigen Jahren der erste Rolltest gemacht werden kann.

Auf der Messe wollen wir noch eine letzte technische Fragen klären, und dann geht es mit der Elektronikplanung und dem Audiosystem weiter.

Aufgeräumt

So, die Bude ist wieder aufgeräumt. Das nächste Abenteuer kann beginnen... ;-)





Aufräumen

Nachdem der alte Simulator heil bei seinem neuen Empfänger angekommen ist, heißt es nun erst einmal aufräumen, aufräumen und aufräumen...

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