Alukonstruktion After Overhead fertig

Die Rahmenkonstruktion für das After Overhead Panel ist nun fertig. An einer Stelle haben wir geschlafen und einen Buchstaben in der Sicherungsgruppe durch ein Aluprofil abgeschattet, aber das wird geändert, wenn die ganzen Panels "Blickdicht" gemacht werden.

Die Konstruktion ist so angelegt, dass alle Panels unabhängig voneinander rausgeschraubt werden können. Auch die Elektrik wird später direkt an den einzelnen Sektionen hängen, so dass eine maximale Wartungsfreundlichkeit gegeben ist (hoffentlich ;-).







Die Panels links unten sind nicht Original. Die Erklärung hierfür folgt in einigen Wochen... ;-)

After Overhead

Die Alukonstruktion des Overhead Panels ist unterm Strich doch aufwändiger als erwartet und dauert entsprechend länger.

Wir haben versucht, sämtliche Abschattungen des Backlightings durch die Trägerkonstruktion zu verhindern. Wo das nicht möglich war, wurde mit der Laubsäge nachgeholfen.

Die Investition in einen Senkbohrer war übrigens mit 2,90 EUR eine richtig gute Idee. Den kann man nämlich nicht zur zum Versenken von Schrauben verwenden, sondern auch zum Entgraten.







Rahmenkonstruktion

Zur Rahmenkonstruktion gab es im Vorfeld einen Haufen Überlegungen.

1. Auf der Außenseite des Oberheadrahmens dürfen keine Teile überstehen, da sonst das Gesamtkonstrukt nicht ohne das Abnehmen der Deckenverkleidung abzubauen ist.

2. Holz ist für den Anwendungszweck zu breit, deshalb wurden Aluminiumprofile gewählt.

3. Die Panels dürfen nicht einfach auf einem Profil aufliegen, da bei einigen Sektionen Schalter bis an dier Kante reichen und seitlich das Backlight sonst verdeckt wird.

4. Die Panelsektionen müssen als ganze Einheit zur Wartungszwecken abschraubbar sein, also inklusive Schalter, Sammelplatine und Backlight.

5. Die Konstruktion muss sicher halten - damit sie bei Turbulenzen niemandem auf den Schädel knallt ;-)





Die Leisten lassen sich am leichtesten mit einer Säge für Fußleisten kürzen (Hornbach, 15,- EUR)



Mit einer Fräsbohrer können Löcher für versenkbare Schrauben gebohrt werden.



Der Gewindebohrer ermöglicht es die Panels von unten in das Profil zu schrauben. Da das ohne Mutter funktioniert lassen sich die Elemente später abschrauben, ohne das gesamte Panel entfernen zu müssen..





Der Unterbau der Schalter reicht bis an die Vorderkante.

Korrys löten

Seit kurzem hat die Arbeit am Overhead Panel begonnen. Das heißt zum Einstieg jetzt erst einmal Korrys löten. Und zwar im Akkord...

Dank der Tatsache, dass der Mensch eine Lernkurve hat. waren die Teile nach ca. 8 Stunden fertig und Rückenschmerzen allgegenwärtig.

Vorab war schon die Entscheidung hinsichtlich Encoder oder Potentiometer gefallen. In den vielen Fällen lief es auf Potis raus, da die meisten Regler einen Zeiger haben und die aktuelle Position mit einem Encoder nicht festgestellt werden kann.













Das Team

Papa hat die Tage mal wieder im Keller gebastelt und auf einmal hatten die Jungs die Kamera in der Hand.
Eine gute Gelegenheit nach einem Dreivierteljahr Simulatorbau auch mal das Team vorzustellen. ;-)



Constantin



Justus



Mama sieht nach dem Rechten...

Gear Lever fertig!

Nachdem ein freundlicher Ebay Händler die bestellte Bürstenleiste superschnell geliefert hatte, konnte der Gear Lever nun komplett fertig gebaut werden.

Die Modifikationen funktionieren sehr gut (nur das Kürzen der Bürsten war eine ziemlicher Sauerei ;-) und wir sind mit dem Lever nun mechanisch recht zufrieden.

Getestet werden muss später noch die Beleuchtung, aber soweit sind wir noch nicht.









Glasscheiben für MIP Monitore

Vor einigen Tagen wurde dann auch der mittlere Monitor mit einer Acrylplatte ausgestattet. Durch die zusätzlichen drei Millimeter Tiefe wirken die simulierten Standby-Instrumente nicht mehr so gut, aber die Vorteile überwiegen.

Da das Panel sowieso komplett zerlegt werden musste, wurden die Zwischenräume zwischen Main Panel und Auto Brake Panel noch gegen durchscheinendes Licht abgedichtet. Hierfür wurde wieder die Aluminiumfolie genutzt, weil diese dauerhaft und exakt zu positionieren ist. Insbesondere dort, wo das Backlight bis an den Rand des Panels geht.

Wie bereits erwähnt hatte Marcin netterweise für verschiedene Bezels für uns gebaut. Diese wurden heute eingesetzt. Also – für uns optisch ein echter Hammer!

Die Knöpfe und Regler fehlen noch, aber die werden wir auch noch irgendwo auftreiben.








Glasscheiben für MIP Monitore

Irgendwie war das Thema Glasscheibe für Monitore bei der Planung mal ein Thema, wurde aber mit dem Argument "überflüssig" nicht berücksichtigt.

Aus persönlicher Sicht keine perfekte Entscheidung, denn im Vergleich zu anderen Simulatoren sehen die matten TFT Displays etwas mau aus.

Die 3 mm Plexiglasscheiben kann man einfach online bestellen, wobei einige Anbieter anscheinend auf Großabnehmer spekulieren. Einen Mindermengenzuschlag von 50 EUR für eine Bestellung unter 500 EUR - nichts für uns. Aber der Markt ist ja groß. ;-)

Planerisch war es schon ein ziemliches Problem noch eine 3 mm Scheibe zwischen Monitor und Panel zu bekommen. Glücklicherweise konnte die 15 mm dicke MDF-Platte des Monitors einfach gegen eine 12 mm Platte aus dem gleichen Material getauscht werden.

Die Scheibe wurde dann unter Einhaltung der größtmöglichen Staubfreiheit mit Aluminiumfolie an den Monitor geklebt.

Warum Aluminiumfolie? Nun ja, diese leitet gut sich aufbauende Spannung ab, ist langlebig, sieht gut aus - und als allerwichtigstes: Im Haushalt ist davon genug vorhanden... ;-)



Für die Installation musste das Panel abgenommen werden. Die dahinter liegende Holzplatte wurde einfach in der Stärke um 3 mm reduziert, so blieben alle anderen Maße unverändert.



Noch ist die Schutzfolie drauf. Ansonsten sind die Scheiben glasklar.



Mit Alufolie (Reste aus der Sanitärinstallation vor einigen Jahren) wird der Zwischenraum zwischen Scheibe und Monitor abgedichtet, weil man später dort nicht mehr Staubwischen können wird. ;-)



Gut, spiegelt jetzt natürlich deutlich mehr, wirkt sich aber in der Praxis nicht besonders aus.



Links und rechts mit neuer Scheibe. Die ECAM Displays sind noch ohne.

Fahrwerkshebel, die zweite...

Skalarki hat sich freundlicherweise bereit erklärt das Gear Lever Panel für sehr kleines Geld zu überarbeiten.

Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen haben wir den Durchlass für den Lever verbreitert, verschiedene Lichtsperren eingesetzt und Platz für Bürstenleisten geschaffen.

Heute kam das Panel an und - abgesehen von den noch nicht vorhandenen Bürstenleisten - sieht alles schon mal ziemlich gut aus.



An verschiedenen Stellen kommen Lichtsperren in das Panel um ein Verwaschen der einzelnen Beleuchtungselemente (roter Down-Pfeil, etc.) zu verringern.



Das Panel ist einbaufertig.



Und eingesetzt. Fehlt nur noch die Bürstenleiste.Eines muss man Marcin wirklich lassen: die Panels haben eine konstant sehr gute Qualität und er ist sehr flexibel und schnell bei Sonderwünschen.

Hard- und Softwareausstattung

Durch die Suche nach passenden Anbietern für die verschiedene Elemente des Simulators wurde das Projekt ziemlich schnell international.

Die meisten Anbieter kommen aus dem europäischen Ausland, was die Sache noch einmal extra interessant macht, jedoch auch eine ziemliche Herausforderung an die Planung zur Optimierung der Versandkosten stellt.

Um den Lesern dieses Blogs einen Überblick zu geben, haben wir die verwendeten Bauteile auf einer Extraseite aufgelistet.Wer Fragen zu den einzelnen Bauelementen oder Anbietern hat, kann sich gerne über die Kontaktseite an uns wenden.

Backlighting

Lange hat es an der Motivation gefehlt das Backlighting für das CPT Sidepanel fertigzustellen. Die ersten Panels waren ja noch ganz spannend. Aber mit der Zeit wurden mehr als 400 LEDs verlötet - nichts, was einen Nachts vor Aufregung nicht schlafen lässt.

Das Overhead Panel wird auf jeden Fall technisch anders umgesetzt.





Mouse without borders

Mit dieser echt praktischen Software aus der sog. "Microsoft Garage" kann man sich mit einer einzigen Maus über viele Bildschirme unterschiedlicher Computer bewegen. Die Mauszeigerbewegungen werden dabei im LAN übertragen.

Der Clou: Es ist immer die Tastatur aktiv, auf dessen Computer sich die Maus gerade befindet.

Mit der Software lassen sich zum Beispiel in jeden der beiden Ausziehtische eine Tastatur mit einem Trackpad installieren, mit denen auf alle Rechner zugegriffen werden kann.

Für Wartungsarbeiten ist allerdings Remote Desktop die bessere Wahl.



Bezels

Skalarki in England hat freundlicherweise unsere Pläne umgesetzt und Einfassungen für die MIP-Instrumente gebaut. Mit viel Liebe zum Detail.

Zum Einbau in das MIP muss man die Kanten etwas abschleifen, damit es perfekt passt. Mal sehen wie es wirkt, wenn die weiße Schutzfolie ab ist und im Hintergrund die Instrumente durchscheinen.



Skalarki FCU eingebaut

Weitere Fragen müssen geklärt werden. Insbesondere wie man die 7-Segment LEDs der FCU dimmt bzw. die PFDs und NDs.

Nachdem jetzt eine permanente Stromversorgung vorhanden ist, wird auch die FCU mit der I/O Karte verbunden. Skalarki stellt für den Test eine recht praktische Applikation bereit. Die FCU hatten wir ja vor einigen Monaten schon im "Trockendock" zusammengebaut. Nun funktioniert sie auf Anhieb.

Heute hat es sich zum ersten Mal richtig bewährt, dass man sowohl von oben als auch von unten an das Glareshield rankommt. Denn die Flachbandstecker bekommt man von oben alleine nur sehr schwer eingesteckt.



Der Anschlusstest ist erfolgreich.



Die Flachbandkabel waren von unten am leichtesten einzustecken.



Ein paar Kabel mehr werden es wohl noch, aber es sieht immer noch erträglich aus.

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